Hundeschule Wiesler
Hundeschule Wiesler

Hoopility

-so nennen wir den neuen Sport in unserer Hundeschule

          (Der Name bildet sich aus: Hoopers und Agility)

Meinen Beobachtungen zufolge, habe ich verstärkt nach einer sinnvollen Sportart für Hund und Mensch gesucht. Viele Jahre habe ich Agility trainiert und unterrichtet. Dabei kamen mir immer mehr Zweifel an der Zumutbarkeit für die Gelenke der Hunde. So entstand die Idee, Agility mit Hoopers zu mischen.

Mit einem guten Gefühl machen wir ab sofort: Hoopility 

Hoopers ist die gelenkschonende Alternative zum Agility. Es bietet Sport und Spaß für Hunde jeden Alters. Selbst etwas schwerere Hunderassen können so ihren Bewegungsdrang ausleben. Hoopers dient zur Stärkung der Bindung und Förderung der Kommunikation zwischen Mensch und

Hund.

Beim Hoopers geht es darum, den Hund über einen Parcours aus Bögen (Hoops), Tunneln, Tonnen und Gattern/Sichtschutz zu lenken wie beim Agility. Es wird aber bewußt auf hohe Sprünge und enge Wendungen verzichtet.

Agility  (englisch für Wendigkeit, Flinkheit) ist eine Hundesportart, die ursprünglich aus England stammt. Kernstück ist die fehlerfreie Bewältigung einer Hindernisstrecke (Parcours) in einer vorgegebenen Zeit. In den 1980er Jahren kam diese Sportart auch nach Deutschland. Agility gehört zu den weltweit etablierten modernen Hundesportarten. (http://de.wikipedia.org/wiki/Agility).

 

Diese Hundesportart wird als Turniersport betrieben. Die Anforderungen sind mittlerweile sehr hoch, weil es immer mehr Menschen gibt, die auf dem Siegertreppchen stehen wollen. Bei der Auswahl der Hunderassen steht diese Entscheidung oft mit im Raum.

 

Auch ich bin mehrere Jahre Turniersport gelaufen; bis hin zur Regionalliga. Von A1, A2 bis zur Seniorenklasse. Es war eine schöne Zeit. Die Kameradschaft und das Miteinander waren großgeschrieben; der Ehrgeiz stand hinter dem „Spaß an der Freud“.

 

Und genau das ist „meine Art“ von Agility, was ich in meiner Hundeschule vermitteln möchte. Ich nutze diesen Hundesport um ein Team aus Hund und Führer zu bilden. Der Hund lernt dabei, auf seinen Führer zu achten, das zu tun, was dieser ihm sagt und kein eigenmächtiges Handeln. Er wird gelenkt und geführt (sofern der Hundeführer weiß, wo’s langgeht), erhält dabei durch Lob (was sich in unsrer Gruppe nicht selten durch ein überschwängliches kreischendes und hüpfendes Schauspiel darbietet) seine Bestätigung und kann auf diese spielerische Art und Weise sein Selbstvertrauen stärken. Nebenbei powert sich nicht nur der Hund aus, und beide haben einen Mordsspaß am Hundesport. Das „Warm-up“ vorher im Freispiel ist ein absolutes Muss und lockert die Muskulatur. Außerdem ist das eine hervorragende Sozialisierungsarbeit; denn der Hund ist ein Rudeltier!

Ein Hund, der Agility macht, geht gelassener durch den Alltag. Für ihn ist es nichts Besonderes, unter einem Gerüst hindurch zu laufen, über einen wackeligen Untergrund zu gehen oder über etwas drüber zu steigen; ebenso wie die Anwesenheit anderer Hunde.

Großen Wert lege ich auf die richtige Ausführung! Zuerst erarbeiten wir das korrekte Überwinden der einzelnen Geräte; denn das „Hineinspringen“ in die Wand, oder zu schnelle und enge Windungen beim Slalom können zu späteren Schäden an der Wirbelsäule führen. Jedes einzelne Gerät wird akribisch genau erlernt. Danach werden Teilstücke wie ein Puzzle zusammengesetzt und ab dann machen wir uns ans Gasgeben.

 

Wer einmal bei mir im Unterricht war, der weiß, was ich hier versuche in Worte zu fassen. Aber: erleben kann man es nur, wenn man es ausprobiert. Es ist keine Seltenheit, dass der Hundeführer in der 1. Stunde von mir zusammen mit seinem Hund über die Sprünge geschickt wird. Die Frage: „ und beim Tunnel ??“ Ein erleichterndes „hier nicht“ nimmt dem Hundeführer den ratlosen Gesichtsausdruck; während die restlichen Teilnehmer ein amüsiertes Grinsen nicht unterdrücken können. Nach dem Unterricht, beim Abbau des Parcours dürfen die Hunde noch einmal im Freispiel laufen.

 

Dieses Gefühl der Teamarbeit, zusammen etwas gemeistert zu haben, körperlich ausgelastet zu sein und der gegenseitige Stolz von Hund und Führer .... das ist ein großartiges Gefühl.

"Viel mehr als nur Power und Fitness"

Trainingsgelände:

Unser Trainingsgelände 

befindet sich in Kleinkems,

79588 Efringen-Kirchen

Wegbeschreibung:

 

siehe Kursangebote

Ich verfüge über die Erlaubnis nach § 11, Abs. 1

Nr. 8f TSG, die seit August 2014 für alle Hundeschulen verpflichtend ist.

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© Renate Wiesler-Grauer