Hundeschule Wiesler
Hundeschule Wiesler

Über mich

Als Kind war ich schon ein Tiernarr. Besonders Hunde und Katzen hatten es mir angetan. Wir wohnten im Schulgebäude und Tierhaltung war verboten. Aber der Bauer aus der Nachbarschaft hatte Katzen und Kater Mikesch wohnte tagsüber immer öfter bei uns.

Ich war ca. 9 Jahre alt und begann Postkarten und Bücher über Hunde zu sammeln. Von meinem Kommunionsgeld kaufte ich eine richtige Hundeleine und Halsband. Ich notierte mir Hundenamen und machte mir eine Liste, was ich meinem Hund alles beibringen möchte.

Im Ort gab es einige Hunde, die ich Gassi-führen durfte. Vom Dackel über Pudel bis hin zum Bernhardiner. Einen schleppte ich immer an der Leine herum.

Nachdem ich meinen Mann kennen gelernt hatte und wir eine gemeinsame Wohnung hatten, wollte ich immer einen eigenen Hund. Mein Mann wollte eigentlich keine Tiere. Als erstes zog eine Katze bei uns ein. Später dann noch eine vom Tierschutz und irgendwann dann endlich, kam auch „mein!“ erster Hund: ein Zwergpudel.

Unsere Tochter wuchs zusammen mit diesem kleinen, schwarzen Wollknäuel auf: "Mogli". Leider verliess er uns schon im Alter von 8 Jahren.

Einige Zeit später kam "Garfield". Er war aus einer Verpaarung von einer rassenreinen Deutschen Schäferhündin und einem rassenreinen Lassy. Garfield war mehr als ein Hund für mich und meine Tochter.

Diesen Hund brauchte man nur anschauen und er wusste, was wir von ihm wollten. Ich war ein Herz und eine Seele mit diesem Tier. So besuchten wir zusammen einen Hundeverein. Dort wurde nicht nach meiner Vorstellung gehundelt. Ich fand einen erfahrenen Hundeführer in diesem Verein, der seinen Hund nicht mit Schreien und Fußtritten leitete. Diesen Mann bat ich um Ratschläge und Hilfe. So kam es, dass ich mit meinem Garfield eine Begleithundeprüfung ablegte und die volle Achtung des Richters bekam  –  dieser bemerkte, dass wir ein eingespieltes Team seien und es eine Augenweide sei, wie freudig dieser Hund in der Unterordnung geht.

Simone und ich angagierten uns künftig in Schule und Verein. Wir luden Schulklassen auf den Hundeplatz ein und zeigten, wie umgänglich ein Hund vom Hundeplatz sein kann. Wir waren alle zusammen soooo stolz.

Garfield war kaum 2 Jahre alt, als er Düngemittel im Feld erwischte und schwer krank wurde. Mit 4,5 Jahren machte sein Körper schlapp und wir mussten ihn gehen lassen.

Garfield hat mich gelehrt, dass ein Tier ein Kamerad fürs Leben ist, der einen auch ohne Worte versteht.

Danach zog eine silbrige Pudeldame zu uns in die Familie. "Momo" war eine kleine, kranke, ruhige und anspruchslose Hundedame. Sie begleitete mich immer und überall. Sie stellte keine Anforderungen, wollte nur dabei sein, auf dem Schoß liegen. Man hörte diese kleine Hundedame nicht, sie war einfach nur lieb – und da.

Doch mein Wunsch nach einem großen Hund wurde immer stärker.

Durch den Arbeitsplatz- und Wohnungswechsel erfüllte sich mein lang ersehnter Wunsch 1997.

"Floyd" ein Kurzhaarcollie lebte nicht „bei“ mir sondern „mit“ mir. Floyd ist die Hundeseele von Garfield. Schon als Welpe lag er souverän zwischen den abgelösten Tapeten während unseres Umzuges. Dieser Hund war nie hektisch, launisch oder unkonzentriert. Nein, dieser Hund ist ein souveräner Begleiter, ein Hundekasper, der mich auf dem Hundeplatz zum Lachen bringt, weil er schwanzwedelnd dasteht und mich angrinst. Er hat mit mir ein Team gebildet und die Begleithundeprüfung abgelegt, die Ausdauerprüfung und wir starteten zusammen im Agility, zuletzt bei den Senioren.

Wir hatten dabei so viel Spaß.

Er hat Momo nie angerempelt oder rüpelhaft aufgefordert; war stets einfühlsam und rücksichtsvoll.

Floyd hat mich Souveränität und Toleranz gelehrt.

 

Im Dezember 2000 ergänzte  "Kimberly", eine Kurzhaarcolliehündin, unser Rudel. Die lebendige Freude, die diese Hündin mitbrachte, diese sprühende Lebensfreude, manchmal sogar Übermut steckte uns alle an.

Kim´s  Lebensfreude, die Souveränität von Floyd - und Momo: sie schien die Gouvernante zu sein. Doch sie wurde immer älter und kranker und schwächer und so ging sie über die Regenbogenbrücke.

Momo lehrte mich die Bescheidenheit.


Dieses Paar Kurzhaarcollies mit diesen beiden wundervollen Charaktereigenschaften zu verpaaren, das müsste die absolute Krönung meiner Tierfamilie sein. Unsere Wohnung und das Außengelände erlaubten es mir, mein Vorhaben weiter auszudenken. So erfüllte ich denn alle Anforderungen die der Zuchtverband für eine Zuchtstätte stellt.

Und: wir freuten uns riesig, als wir im Mai 2002 unsere ersten Hundekinder auf unserer Welt begrüßen durften. Es ist wie ein Wunder, mit zu erleben, wie aus einem Akt der Hundeliebe Leben entsteht.

Die Welpen "Vom Isteiner Klotz", sogenannte "Isteiner Klötzchen"

Kim ist die perfekte Hundemutter. Für sie ist es das größte Glück.

So hatte sie 2004, 2006 und 2008 noch einmal Welpen. Diese Hundekinder waren für uns das Highlight.

Zu sehen, wie sie heranwachsen und Vertrauen zu einem bilden, kommen wenn ich rufe, mich am Geruch und der Stimme erkennen und mit mir gehen.

Es erfüllt mich mit viel Stolz, dass mir diese kleinen Lebewesen Ihr Vertrauen schenken.

Trainingsgelände:

Unser Trainingsgelände /

Agilityparcours

befindet sich in Kleinkems,

79588 Efringen-Kirchen

Wegbeschreibung:

 

siehe Kursangebote

Ich verfüge über die Erlaubnis nach § 11, Abs. 1

Nr. 8f TSG, die seit August 2014 für alle Hundeschulen verpflichtend ist.

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