Hundeschule Wiesler
Hundeschule Wiesler

Sie sind der Rudelführer

 

Sie sind der Rudelführer.

Ihr Hund orientiert sich stets an I h n e n .

 

Das bedeutet für Sie:

Solange Sie ruhig und gelassen reagieren, ist auch für Ihren Hund die Welt in Ordnung.

 

Neigt er dazu ängstlich zu sein, muss Ihre Sicherheit so fest sein, dass diese auch für Ihren Hund mit ausreicht. Bedauern Sie ihn niemals. Die Worte kann er nicht verstehen, wohl aber den Klang Ihrer Stimme (beim Trösten oft jämmerlich – singend). So fühlt er sich in seiner Angst von Ihnen bestätigt und wird sich hineinsteigern. Vermitteln Sie ihm vielmehr Ihre Sicherheit und reden Sie ruhig und sicher in normaler Tonlage.

 

Reagiert Ihr Hund aggressiv, so dürfen Sie keinesfalls laut werden, oder gar schreien und schon gar nicht in Hektik oder Panik verfallen. So tun Sie nämlich exakt das, was auch Ihr Hund tut und er wird sich bestärkt fühlen und seine Aggression wird sich verschlimmern.

Sprechen Sie mit Ihrem Hund sehr bestimmt, in knappen, deutlichen Befehlen mit gesenkter Stimme. Konzentrieren Sie sich, bewegen Sie sich ruhig und besonnen.

 

Lässt sich Ihr Hund all zu leicht ablenken, müssen Sie sich einfach noch interessanter machen.

D. h. Sie rufen ihn, als hätten Sie gerade etwas Hochinteressantes gesehen.

Der Klang Ihrer Stimme sollte freudig, hoch (fast jauchzend) und begeistert sein.

Scheuen Sie sich nicht vor anderen Zuschauern. (Die armen bedauernswerten Menschen wissen womöglich nicht, wie viel Freude ein folgsamer Hund vermitteln kann).

 

Die Aufmerksamkeit Ihres Hundes können Sie mit Hilfe eines „Reizes“ auf sich ziehen.

Nehmen Sie einen kleinen Beutel mit einem Klettverschluß. Da hinein kommen Leckerli (keine gewöhnlichen – nein, es müssen schon Turboleckerli wie z.B. Wienerle, Käsewürfel etc. ) sein. Sie zeigen Ihrem Hund das 1. Mal den Beutel, öffnen den Klettverschluß und geben ihm ein Leckerli. Das wiederholen Sie… dann ohne zeigen …. Und Sie werden bald feststellen, dass Ihr Hund künftig ankommt, wenn Sie den Klettverschluß öffnen.

Dasselbe können Sie wunderbar mit einer Tupperdose machen.

 

Genau so wie ein positiver Reiz, muß auch ein negativer Reiz in der Erziehung zur Verfügung stehen; darf aber nur sehr bedacht angewendet werden !

D.h. Sie denken sich ein Wort z.B. NEIN aus. Mit diesem Wort geben Sie Ihrem Hund zu verstehen, dass Sie gewisse Dinge nicht dulden. Sie geben dem Hund ein gewöhnliches Leckerli, dann ein zweites, beim dritten sagen Sie „nein“. Der Hund will natürlich das Leckerli nehmen. Sie wenden den Schnauzengriff an, sagen nochmals „nein“.

Sobald der Hund das Leckerli nur anschaut, loben Sie ihn sofort mit ruhiger Stimme.

Das wiederholen Sie. So lernt Ihr Hund das „NEIN“. Solch ein Wort ist unter Umständen eine Lebensversicherung für Sie und Ihren Hund, wenn er womöglich mal wieder irgendwo im Wald gerade Dreck frisst.

 

Merke !!

Bei allen gut gemeinten Ratschlägen und Erziehungstipps dürfen Sie niemals vergessen:

Eine gute Beziehung und Vertrauen sind die Grundlagen der Erziehung !!!

 

Trainingsgelände:

Unser Trainingsgelände /

Agilityparcours

befindet sich in Kleinkems,

79588 Efringen-Kirchen

Wegbeschreibung:

 

siehe Kursangebote

Ich verfüge über die Erlaubnis nach § 11, Abs. 1

Nr. 8f TSG, die seit August 2014 für alle Hundeschulen verpflichtend ist.

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